Berglandschaften und schöne Fahrradrouten

Ich bin ein leidenschaftlicher Trekking-Fan. Noch in meiner Kindheit, als ich das erste Mal auf ein Fahrrad stieg, fühlte ich mich irgendwie zu dieser Sportart hingezogen. Ich kann mich kaum an eine andere Sportart erinnern, die ich schon mal gemacht habe und die ich mit so viel Leidenschaft ja gar leichtem Hang zum Fanatismus betrieb. Mein erstes Fahrrad war keine technische Neuheit. Meine Eltern hatten damals nicht viel Geld und sie hatten mir mein Fahrrad zum Geburtstag auf einem Flohmarkt gekauft.

Das Ding hatte lediglich 3 Gänge und sah nicht besonders schön aus, aber dafür war es meins ganz allein. Ich konnte jedes Mal, wann ich die Lust dazu verspürte, damit fahren und musste keinen meiner zahlreichen Kumpels um ihr Fahrzeug bitten.

Heute bin ich ein stolzer Besitzer von ganzen 6 Fahrrädern und genieße das Privileg mit den besten der Trekking-Fahrer in der Trekking-Saison zu fahren. Wir fahren meist in Peru und in den peruanischen Bergen. Diese sind bekannt durch die sich ständig abwechselnden Schlechtwetter-Fronten mit Eisregen und klirrenden Kälte, die durch plötzlichen Sonnenschein mit lauwarmen Temperaturen ihre Abwechslung sucht. Dazu hat man es hier mit einem außerordentlich komplizierten Terrain zu tun. Die steinigen Pisten sind auch für einen erfahrenen Trekking-Fahrer höchst kompliziert zu durchfahren. Nicht selten geht die Ausrüstung kaputt und Reifenwechsel ist schon zum Tagesritual geworden. Nur mit Einzug der neuen Modelle auf gehärtetem Kautschuk konnten wir unsere Verluste an Reifen so weit minimieren, dass es nun nicht mehr als 1-2 Reifenwechsel pro Woche bedarf.

Die Kosten für solch eine Reise halten sich auch in Grenzen. Tagesausflüge sind an der Tagesordnung und übernachtet wird in speziellen Berghotels oder den Dörfern, wo die Einheimischen den Fremden gegenüber sehr freundlich gesinnt sind. Beim Essen muss man sich jedoch an ein paar Regeln halten, da die Hygiene hier, in Peru, sich von den deutschen Vorstellungen recht stark unterscheidet.